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Powerbank kaufen: Wie viel mAh brauchst du wirklich?

mAh, Watt und reale Ladezyklen erklärt – damit die nächste Powerbank zum Nutzungsverhalten passt statt nur auf dem Papier zu beeindrucken.

von BNT OnlinestoreVeröffentlicht am 28. Januar 2026

Powerbanks gehören zu den Produkten, bei denen eine einzelne große Zahl auf der Verpackung die Kaufentscheidung dominiert: die mAh-Angabe. Das ist nur die halbe Geschichte.

mAh ist nicht gleich mAh

Die angegebene Kapazität einer Powerbank bezieht sich auf die internen Zellen, nicht auf das, was am Ende tatsächlich bei deinem Smartphone ankommt. Bei der Umwandlung der Spannung gehen üblicherweise 20–30 % der Kapazität verloren. Eine Powerbank mit 20.000 mAh lädt ein Smartphone mit 4.500-mAh-Akku deshalb realistisch drei- bis viermal voll, nicht viereinhalb- bis fünfmal, wie eine reine Milchmädchenrechnung nahelegen würde.

Watt entscheidet über die Ladezeit

Die Kapazität sagt nichts darüber aus, wie schnell geladen wird – das bestimmt die Watt-Angabe. Ein Smartphone mit 20-W-Schnellladung profitiert nur dann von dieser Geschwindigkeit, wenn sowohl die Powerbank als auch das Kabel diese Leistung unterstützen. Das schwächste Glied in der Kette bestimmt das Tempo.

Wie viel Kapazität brauchst du wirklich?

NutzungsprofilEmpfohlene Kapazität
Ein Smartphone, ein Tag unterwegs5.000–10.000 mAh
Smartphone + Tablet, mehrtägig15.000–20.000 mAh
Camping / Reisen ohne Steckdose20.000 mAh oder mehr

Wer täglich pendelt und nur eine Notreserve fürs Smartphone braucht, kauft mit einer großen 20.000-mAh-Powerbank meist mehr Gewicht, als er tatsächlich nutzt.

Unsere Empfehlungen

Für alle, die regelmäßig mehrere Geräte unterwegs laden, hat sich die VoltCore mit 20.000 mAh in unserem Test bewährt. Für den Schreibtisch oder die Reisetasche als Ergänzung empfehlen wir zusätzlich ein kompaktes GaN-Ladegerät.

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